Skip to main content

Welches Sexspielzeug passt zu mir?

Heute wird man überhäuft mit allerlei Sexspielzeug. Woher sollen wir jetzt wissen, wofür welches Spielzeug geeignet ist? Wie es funktioniert und welches zu einem passt? Wie können wir uns in dem Dschungel von Liebesspielzeug & Co. zurechtfinden?

Wer die Wahl hat, hat die Qual, sagt ein altes Sprichwort. Sicher bin ich nicht die Einzige, die den Erotik-Shop ihres Vertrauens schon einmal unverrichteter Dinge wieder verlassen hat, ohne das Sexspielzeug zu kaufen, das eigentlich auf der Einkaufsliste stand. Der Grund? Ich konnte mich nicht entscheiden. Groß oder klein? Für den G-Punkt oder für die Klitoris? Aus welchem Material und in welcher Preisklasse? Wer – wie ich – bereits beim Einkauf im Supermarkt vor dem 10 Meter langen Pasta-Regal ins Grübeln kommt, sollte sich vor dem Besuch eines Sexshops ein paar grundsätzliche Gedanken machen:

  • Was sind Deine empfindlichsten Bereiche am Körper?
  • Wo erlebst Du den stärksten Orgasmus? Vaginal, klitoral oder anal?
  • Magst Du es lieber sanfter oder stärker?

Welches Sexspielzeug ist nun das Richtige? In der Welt des Erotikspielzeugs gibt es so viele verschiedene Varianten, das einem fast schwindlig wird. Ich habe Dir einmal die wichtigsten Spielzeuge zusammengestellt und zeige Dir, worin sie sich unterscheiden.

Vaginal oder Klitoral? Die große Orgasmusfrage

Amerikanische Studien haben ergeben, dass bei 70 bis 80 Prozent aller Frauen auf dem Weg zum Orgasmus kein Weg an der Stimulation der Klitoris vorbei führt. Verbannt diese Erkenntnis den G-Punkt endgültig in das Reich der Mythen und Legenden? Nun ja, immerhin bleiben bei dieser Rechnung ja noch 20 bis 30 Prozent übrig. Dieses Viertel der weiblichen Bevölkerung hat durchaus lustvolle Erfahrungen mit der berühmten erogenen Zone drei bis fünf Zentimeter hinter dem Scheideneingang gemacht.

Gehörst Du dazu oder steht die finale Beantwortung dieser wichtigen Frage bei Dir gar noch aus? Dann lohnt es sich definitiv, über die Anschaffung eines G-Punkt Vibrators nachzudenken. Mit seiner gebogenen Spitze, an der Du ihn erkennst, kommt er problemlos auch an Stellen Deiner Anatomie, die für die Hand unerreichbar sind. Genügt Dir hingegen die Stimulation von außen, bist Du auch mit einem Auflegevibrator oder Mini-Vibrator bestens bedient.

Sowohl als auch: Der Vibrator mit Hasenohren

Seit den 90er Jahren konzentriert sich die Industrie für Sexspielzeug zunehmend auf die weibliche Kundschaft als Zielgruppe. Das Ergebnis sind Erfindungen wie der Rabbit Vibrator, dessen Vorläufer von Marktführer und Erfinder Vibratex schon im Jahr 1983 auf den Markt kamen. Das Prinzip dahinter: Warum sich auf eine Lustzone beschränken, wenn man gleich mehrere auf einmal in Angriff nehmen kann? Während in Deiner Vagina der längliche Schaft auf der Suche nach dem G-Punkt ist, bekommen Schamlippen und Klitoris die namensgebenden Hasenohren zu spüren. Im Optimalfall erlebst Du dadurch vaginale und klitorale Orgasmen im Doppelpack. Eines ist jedenfalls klar: Egal ob Du Anfängerin oder Fortgeschrittene bist, es zahlt sich in jedem Fall aus, sich mit dem Rabbit Vibrator und seinen Funktionen im Vorfeld vertraut zu machen.

Dildos: Es geht auch ohne Elektronik

Naturgetreu oder exotisch, aus Metall oder als Strap-on für den Rollentausch im Bett – es gibt sie in allen möglichen Formen, Farben, Materialien und Größen. Dildos gehören zur Grundausstattung im Spielzeugschrank einer Frau und das oft gleich in mehrfacher Ausführung. Auch bei mir war ein Dildo mein erstes Lovetoy. Fast alles, was Du Dir vorstellen kannst, ist im Angebot der Sexspielzeug-Hersteller längst vorhanden.

Anal-Plugs, Liebeskugeln und der ganze Rest

Natürlich sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt, was Du an Sexspielzeug dazu benutzen kannst, um in Fahrt zu kommen. Liebeseier und Liebeskugeln stärken die intimen Muskeln und sorgen für ein genussvolleres Lustempfinden. Selbstverständlich gibt es sie mit oder ohne Vibrationen. Gleiches gilt übrigens auch für Sexspielzeug für den Analbereich. Abgesehen von Plugs in allen möglichen Ausführungen, gibt es zum Beispiel auch Ketten, die sich Glied für Glied reinschieben lassen und dabei für ein unbeschreibliches Gefühlserlebnis sorgen. Wie bei allen Dingen im Leben gilt dabei: Wenn man es noch nicht ausprobiert hat, weiß man auch nicht, wie gut es einem gefällt. Oder anders ausgedrückt: Mir ist ein Fehlkauf lieber, als eine verpasste Chance für lustvolle Augenblicke.

Lange Zeit Spaß dank richtiger Pflege

Auch wenn es langweilig klingt: Pflege ist das A und O für ein langes Leben Deiner Sextoys. Zu Deinen ersten Schritten vor der Inbetriebnahme sollte deshalb ein Blick in die Gebrauchsanweisung zählen. Dort erfährst Du zum Beispiel, ob Dein neuer kleiner Freund komplett wasserdicht ist oder nur Spritzwasser verträgt. Damit steht und fällt die Entscheidung, ob er Dich in die Badewanne begleiten darf oder nicht. Ebenfalls interessant zu wissen und dort nachzulesen ist, welche Gleitcreme kompatibel mit Deinem Spielzeug ist. Silikonbasierte Mittel vertragen sich in der Regel nicht mit Spielzeug aus Silikon, um nur ein Beispiel zu nennen. Auf Nummer Sicher in fast allen Fällen gehst Du übrigens mit Wasser und einer hautverträglichen Seife als Reinigungsmittel und wasserbasierten Gleitmitteln für die einfache Handhabung. Na dann viel Spaß!

Was darf es nun sein?

Um das richtige Sexspielzeug für Dich zu finden, ist es wichtig, dass Du Deinen Körper kennst. Wenn Du weißt, wo Deine erogenen Zonen sind und wo Du am stärksten reagierst, dann findest Du auch ganz einfach Deinen passenden Spielgefährten. Zusätzlich lohnt es sich, auch immer mal wieder etwas Neues zu versuchen, denn auch wenn es nicht passt, bereichert es dennoch Dein Liebesleben. Hab auf jeden Fall viel Spaß beim Ausprobieren.

 

Letzte Aktualisierung am 24.06.2017 um 01:24 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *